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Grundlagen

Druckverfahren

Welche Druckertypen gibt es und wie funktionieren sie? Hier ein Auszug (es gibt noch mehr):

Fused Deposition Modeling (FDM)

Bei diesem Verfahren wird das Druckmaterial aufgeschmolzen und Schicht für Schicht in „schlangen“ aufgetragen.

  • Druckmaterial:
    • im Regelfall handelt es sich um Unterschiedliche Arten von Thermopalst, oft mit Zusätzen für bessere Druckbarkeit oder zur Farbgebung.
    • üblicherweise in Form von Kunststoffilament (1,75mm Druchmesser oder seltener 2,75-3mm Durchmesser), es gibt aber auch Drucker die einen Pelletextruder nutzen
    • mittlerweile auch ein System mit 2-Komponenten-Silikon in Filamentartigen Schläuchen
    • im Bereich Metallfertigung gibt es auch Systeme mit einer art „Fülldrahtschweißsystem“ als Druckkopf
    • (man könnte auch Ton und Betondrucker in diese Kategorie zählen, auch wenn die Schichten da durch Schmelzen des Materials verbunden werden)
  • Vorteile:
    • Drucker und Material sind verhältnismäßig günstig (im Kunststoffbereich)
    • es gibt viele Open Source Projekte und Informationen
    • relativ ungefährlich, und leicht zu bedienen
  • ** Nachteile:</color> * viele Kunststoffmaterialien sind hygroskopisch (ziehen Feuchtigkeit aus der Luft) und müssen daher trocken gelagert oder vor dem Druck getrocknet werden. * (langsam) * Stabilität (Layerhaftung) * viele Problemchen die auftreten können * Maschinenverschleiss * **Unterschiedliche Bewegungssysteme: * Kartesisch (Bettschubser) * jede Achse hat einen eigenen Motor (oder Motorpaar) exklusiv für eine Bewegungsrichtung * CoreXY * X- und Y- Bewegungen werden von 2 Motoren in Abhängigkeit ausgeführt * Z- Bewegungen werden Typischerweise durch mehrere synchronisierte Motoren ausgeführt, manchmal auch durch einen Motor. * In einigen aufwändigeren Designs werden die Motoren für die Z-Achse getrennt gesteuert und genutzt um die Druckplatte auszurichten * CoreXZ * Y-Achse wird eigenständig bewegt * X- und Z-Achse werden in Abhängigkeit von 2 Motoren bewegt * Ermöglicht schnelle Z-Bewegungen, da auch Umlaufspindeln verszichtet wird. * Delta * der Druckkopf „hängt“ flexibel an 3 Senkrechten Bewegungsachsen * sowohl die Bewegung in der Ebene, als auch der Z-Achse werden über diese 3 Motoren gesteuert. * Band * ist ein e spezielle Form des Cartesischen oder Core XY-Systems, bei dem X und Y-Achse in einem 45° Winkel angebracht sind * die Z-Achse ist ein umlaufendes „Förderband“ * sehr lange Drucke oder „Fließbandarbeit“ möglich ==== Stereolithographie (SLA) ==== Flüssigkeit wird schichtweise an den Stellen mit UV-Licht beleuchtet die aushärten sollen * Druckmaterial: Flüssiges bis Zähflüssiges UV-Härtendes Kunstharz * Vorteile: sehr präzise und stabile Teile möglich, relativ glatte oberflächen * Nachteile: Geruchsbildung, Nachbereitung ist aufwendig, Handschuhe und ggf. Atemschutz nötig, Material etwas teurer * Untertypen: * LCD * MonoLCD * DLP * (Laser) ==== Selektives Lasersintern (SLS) ==== Pulver wird Schichtweise gleichmäßig verteilt und mittels Hochleistungslaser verschmolzen * Druckmaterial: Pulverförmig * Vorteile: Stabile Teile, kaum Einschränkungen bei Form oder Material (auch Metall möglich) * Nachteile: Alles Teuer, Nachbereitung, Platzbedarf ===== Wichtige Begriffe die man mal gehört haben sollte ===== FIXME ===== Was kann man alles drucken und wo liegen die Grenzen ====== FIXME ===== Weitere Informationen ===== * Thomas Sanlanders 3D Printing Basics Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLDJMid0lOOYnkcFhz6rfQ6Uj8x7meNJJx
bereiche/3d-druck/grundlagen.txt · Zuletzt geändert: von Fynn Anke

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